Hollywood-Star Fran Drescher stößt in tragender Rolle zur zweiten Staffel der ARD-Serie „Die Zweiflers“. Die Schauspielerin, weltbekannt durch die Kultserie „Die Nanny“, bereichert ab Januar das Ensemble der preisgekrönten Familiengeschichte rund um eine jüdische Frankfurter Dynastie. Sechs neue Folgen starten am 15. Januar in der ARD-Mediathek und dürften bei Fans der ersten Staffel für Vorfreude sorgen. Mit Drescher gewinnt die Produktion eine internationale Stimme, die Comedy-Ruhm und ernste Rollenpräsenz verbindet.
Wieder mit dabei sind Sunnyi Melles, Mark Ivanir, Aaron Altaras und Saffron Marni Coomber. Staffel 1 hatte 2024 für Aufsehen gesorgt und unter anderem beim Cannes Series Festival sowie mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis abgeräumt – eine seltene Dreifach-Auszeichnung, die den Serienstatus in Deutschland weiter festigte. In Staffel 2 verdichten sich die Konflikte spürbar: Ein Insolvenzverfahren belastet das traditionsreiche Zweifler-Deli, die Großeltern verschwinden, und ein ungeklärtes Verbrechen aus den 1950er-Jahren wirft lange Schatten auf die Familie. Zwischen wirtschaftlichem Druck und familiären Geheimnissen bleibt wenig Raum für Harmonie.
Serienschöpfer David Hadda stellte die neue Staffel beim ARD Serien Spotlight 2026/27 in Berlin vor. Frankfurt sei wie Deutschlands New York, betonte er – und Drescher als jüdische Ikone aus New York passe ideal ins Ensemble. Die 69-jährige Schauspielerin bringt damit internationale Strahlkraft in eine Serie, die lokale Verwurzelung, jüdische Familiengeschichte und große dramatische Themen verbindet. Für das Publikum dürfte der Mix aus Familiengeheimnissen, Frankfurter Kulisse und Hollywood-Glanz ein starkes Argument sein, die Mediathek im Januar früh zu öffnen und dem nächsten Kapitel der Zweiflers zu folgen.
Dass eine deutsche Serie einen Star dieses Formats gewinnen kann, unterstreicht den Erfolg der ersten Staffel. Die Erfolge der ersten Staffel haben „Die Zweiflers“ auch international sichtbar gemacht. Mit Drescher, dem bewährten Ensemble und einer düsteren Familiengeschichte zwischen Deli-Theke und Vergangenheit setzt die ARD nun auf die nächste Stufe.
