Am heutigen Samstag, dem 3. Oktober 2026, steht in der Frauen-Bundesliga das Spitzenspiel an: Eintracht Frankfurt empfängt den FC Bayern München. Anstoß ist um 17:55 Uhr; das Duell birgt Brisanz, weil die Münchnerinnen als ungeschlagener Tabellenführer anreisen und Frankfurt als Tabellenzweiter punkten will. Nach dem Champions-League-Auswärtssieg bei Benfica Lissabon (3:0) kamen die Bayern direkt nach Frankfurt – kurze Erholung, hoher Anspruch.
Trainer José Barcala warnte vor der Offensive um Laura Freigang, Erëleta Memeti und Larissa Mühlhaus. Die aus Bremen gewechselte Torschützenkönigin Mühlhaus will mit einem Sieg „ein Ausrufezeichen setzen“ und Platz eins erobern. Kapitänin Freigang zieht Motivation auch aus dem Europapokal: Nach dem Weiterkommen gegen Hafnarfjördur wartet PSV Eindhoven – der Push soll gegen den Meister helfen.
Im Hintergrund debattiert die Liga über mögliche Playoffs nach der TV-Ausschreibung. Die bayrische Dominanz der Vorjahre ist ein Treiber. Für den sechsten Spieltag zählt zunächst der Sport: Frankfurt will mutiger auftreten, Bayern will die Serie halten. Parallel spielt Köln gegen Freiburg um 16 Uhr. Für Fans der Frauen-Bundesliga ist der Samstag damit ein dichter Termin – mit dem klaren Highlight am Brentanobad.
Trainer Niko Arnautis und Stürmerin Mühlhaus betonten vorab den Willen zu punkten und mutiger aufzutreten. Die kurze Vorbereitung nach dem Europa-Wochenende sei genutzt worden; Basics und Plan-Treue stünden im Vordergrund. Bayern bringt individuelle Qualität mit, Frankfurt setzt auf Heimvorteil und Offensivklaue. Das ausverkaufte oder zumindest stark nachgefragte Ambiente am Brentanobad dürfte die Partie zusätzlich anheizen.
Ob Frankfurt den Meister ärgern kann, entscheidet sich auf dem Platz. Die Ausgangslage ist klar: Bayern kommt als Favorit, die Eintracht als hungriger Herausforderer vor heimischem Publikum. Wer die Liga verfolgt, sollte dieses Topspiel nicht verpassen.
