Lucasfilm soll Jon Watts als Regisseur für den ersten Film einer neuen Star-Wars-Trilogie verpflichtet haben. Das berichten übereinstimmend Branchenmedien um den 26. und 27. September 2026, darunter The Hollywood Reporter, Deadline und Rolling Stone DE. Watts, bekannt durch die Tom-Holland-Spider-Man-Filme und als Mitentwickler der Serie Skeleton Crew, würde damit den Auftakt jener Saga übernehmen, die Drehbuchautor Simon Kinberg seit längerem entwickelt. In der Branche wird das Projekt oft als Episode X und Fortsetzung der Skywalker-Story bezeichnet – offiziell hat Lucasfilm das bisher nicht bestätigt.
Kinbergs Trilogie gilt als nächstes Kapitel nach Episode IX: Der Aufstieg Skywalkers (2019). Daisy Ridley soll als Rey in irgendeiner Form zurückkehren, vermutlich eher als Mentorin denn als alleinige Hauptfigur; parallel werde nach neuen, weniger bekannten Hauptdarstellern gesucht. Watts wäre zunächst nur für den ersten Film im Gespräch. Ob das Studio den Titel „Episode X“ formal vergibt oder eine neue Saga ohne Episodennummer wählt, bleibt offen. Entscheidend: Das Projekt sei noch nicht von Disney final freigegeben, liege aber in der Entwicklung hinter Starfighter am weitesten vorn.
Parallel läuft Star Wars: Starfighter mit Ryan Gosling unter Regie von Shawn Levy auf einen Kinostart um den Mai 2027 zu – zum 50. Franchise-Jubiläum. Watts’ Kinberg-Film wäre der strategische Gegenpol: zurück zur Skywalker-Linie, statt nur Spin-off. Fans reagieren gespalten zwischen Hoffnung auf klare Fortsetzung und Skepsis nach Jahren angekündigter, dann versandeter Projekte. Bis Lucasfilm spricht, bleibt alles Berichtslage – aber die Personalie Watts signalisiert: Die Saga soll weitergehen.
Für das Franchise wäre eine klar benannte Episode-X-Fortsetzung ein Signal an Fans, die seit Jahren auf eine kohärente Fortsetzung der Skywalker-Linie warten. Gleichzeitig bleibt Starfighter der nächste große Kinotermin. Watts’ mögliche Verpflichtung und Kinbergs Skripte ändern nichts daran, dass ohne offizielle Studio-Bestätigung und Greenlight alles vorläufig ist. Bis dahin zählen die Berichte – und die Hoffnung, dass diesmal ein angekündigtes Kapitel auch wirklich gedreht wird.
